Prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft werden am Freitag, dem 16.4.2010 um 19:00 Uhr im Kulturhaus der Albert-Schweitzer-Stiftung Wohnen und Betreuen in Blankenburg über das Thema "Berlin - die grüne Stadt der Zukunft?" diskutieren. Dies ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für weitere gemeinsame Projekte der Zukunftswerkstatt Heinersdorf und des Runden Tischs Blankenburg.
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Wegen der Berlin-weiten Einladung empfiehlt sich eine möglichst frühzeitige Platzreservierung. Mehr...
Der Runde Tisch Berlin-Blankenburg ist eine Arbeitsgemeinschaft von Blankenburger Initiativen, sozialen Einrichtungen und engagierten Bürgern. Er soll die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern verbessern, Veranstaltungen koordinieren, für eine bessere Öffentlichkeitsarbeit sorgen und neue Initiativen fördern. Mehr...
6.1.2010 - Wie die Berliner Woche auf ihrer aktuellen Titelseite berichtet, wird das Bezirksamt Pankow der Berliner Senatsverwaltung Blankenburg als Shared-Space-Modellprojekt vorschlagen. Das ist ein erster Teilerfolg der Shared-Space-Initiative Blankenburg. Solch ein Projekt ist nur zusammen mit den Blankenburger Bürgern machbar. Wenn Sie zu Workshops eingeladen werden möchten, schon vorab Ihre Unterstützung oder Kritik anbringen möchten, können Sie dies hier tun.
BVV-Vorlage des Bezirksamts Pankow zum Thema "Shared Space" (pdf)
4.1.2010 - Der Blankenburger Bob Sperberg nahm als Journalist in der Zeit vom 7 bis 19. Dezember 2009 an der Weltklimakonferenz in Kopenhagen teil. Er beschreibt für die Leserinnen und Leser der Dorfanger-Blankenburg-Website, wie er die zwei Wochen Verhandlungs-marathon, die mit einem unbefriedigendem Ergebnis in der dänischen Hauptstadt zu Ende gingen, erlebt hat.
In London, Frankfurt, Basel gibt es bereits realisierte Shared-Space-Konzepte, nur Berlin sperrt sich noch immer beharrlich dagegen. Aber der Widerstand bröckelt, denn jetzt will das Tiefbauamt Pankow offiziell Frau Junge-Reyer mehrere potentielle Standorte für Begegnungszonen vorschlagen, darunter auch Blankenburg. Auf dem langen Weg zu einem Umdenken in der Verkehrspolitik ist dies ein erster, wichtiger Teilerfolg der Shared-Space-Initiative Blankenburg. Dazu hat ganz wesentlich die große Zahl von BlankenburgerInnen beigetragen, die dieses Projekt mit ihrem Namen unterstützt haben. Herzlichen Dank dafür!! Mehr...
Im letzten Jahr hat (nicht nur in Blankenburg) das private Abbrennen von Feuerwerk und Böllern derart stark zugenommen, dass sich viele Bürger inzwischen unzumutbar in ihrer Nachtruhe gestört fühlen. Aus diesem Grund hatte der Pankower Stadtrat für öffentliche Ordnung, Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) am 5. November 2009 zu einem Gesprächskreis eingeladen. Bei dem Treffen waren Mitglieder der Lärminitiative Blankenburg, die Freiwillige Feuerwehr Blankenburg, die Polizei und der Leiter des Arbeitsringes Lärm bei der Deutschen Gesellschaft für Akustik (Dega) anwesend. Die Mehrzahl der Beteiligten waren sich darüber einig, dass die illegale Knallerei ein großes Problem in Blankenburg ist. Der Kreis verständigte sich auf folgende Aktionen: Die Lärminitiative wird versuchen, die Bürger zu sensibilisieren, dass man sich gegen diese Art von Ruhestörung wehren sollte, notfalls auch mit Anzeigen bei der Polizei. Der Bezirk wird am 5. Dezember im Rahmen des Blankenburger Weihnachtsfests einen Informationsstand anbieten, um auf die Gefahren (z.B. Brandgefahr) und auf die Belästigung durch die illegale Knallerei hinzuweisen. Der Stadtrat sagte ebenfalls zu, sich über eine Postwurfsendung im Frühjahr 2010 direkt an die Blankenburger Bürgerinnen und Bürger zu wenden. Das Ordnungsamt wird auf seiner Internetseite über gesetzliche Bestimmungen zum Thema Feuerwerk informieren. Ebenfalls ist geplant, die Veröffentlichung der durch den Bezirk genehmigten Feuerwerke regelmäßig zu aktualisieren. Angesichts der geringen Anzahl erteilter Genehmigungen (jährlich 13 in ganz Pankow) wäre eine restriktivere Genehmigungspraxis allerdings kein Mittel gegen die illegale Knallerei in Blankenburg. - Zur Lärminitiative...
9.8.2009: Um die rigiden Sparauflagen des Senats zu erfüllen, musste das Bezirksamt Pankow im Rahmen seiner Haushaltsberatungen den Straßen-Umbau für den Kiezbus von der Investitionsplanung 2010/2011 streichen. Mehr...
Mit der Planung und dem Ausbau der „Stettiner Bahn“ zwischen den Bahnhöfen Blankenburg und Karow geht es nur sehr schleppend voran. Für die Neugründung einer Bürgerinitiative, die sich (nicht nur) um Lärmschutzmaßnahmen kümmern möchte, werden noch Mitstreiter gesucht. Mehr...
Wegen Problemen mit dem Umgang mit privaten Flurstücken und beim Erweb des Grundstücks für die Pumpstation verzögert sich der geplante Einbau der Abwasserkanalisation in Blankenburg. Mehr...
Mit diesen drei Worten könnte man das Ergebnis der Exkursion am 16. und 17.5.2009 nach Bohmte und zu zwei weiteren Pilotprojekten in Holland zusammenfassen. Mit viel theoretischem Ballast über das radikale Verkehrskonzept Hans Mondermans im Gepäck waren unsere Erwartungen an die Fahrt eher gering. Vor allem lasteten die negativen Kommentare von Interessenverbänden auf der Stimmung, angefangen von der Kritik der Blindenverbände, über Stellungnahmen besorgter Eltern, die das Ganze als Experiment auf Kosten ihrer Kinder abkanzelten, bis hin zur Unfallforschung der Versicherer, die mit Hinweis auf die vorliegenden Unfallzahlen kurzerhand das ganze Shared-Space-Konzept für gescheitert erklärten.
In Bohmte trafen wir uns mit Vertretern der Gemeindeverwaltung, der örtlichen Polizei und einem ansässigen Ladenbesitzer, löcherten sie mit einer Liste kritischer Fragen und sahen uns den Ort aus Sicht des Autofahrers und des Fußgängers an. Was wir da sahen und hörten war allerdings doch überraschend, damit hatten wir so nicht gerechnet. Mehr...
Fotogalerie der Exkursion durch Bohmte, Drachten, Haren und Bad Nenndorf.
Weil die Hauptstraße Alt-Blankenburg marode ist, führt das Bezirksamt Pankow zur Zeit eine "provisorische" Sanierung der Straßenbeläge und Radwege, finanziert aus Straßenunterhaltungsmitteln und dem Radwegeprogramm. Neben einer effektiveren Entwässerung soll damit soll die Lücke zwischen den bereits ausgebauten Straßen nach Karow und Heinersdorf geschlossen, und die Situation für Radfahrer verbessert werden. Die Gehwege und der Parkplatz bleiben unverändert. Diese für sich genommen sinnvolle Maßnahme schafft jedoch Fakten, die wahrscheinlich für sehr lange Zeit den weiteren Ausbau des Dorfangers unmöglich machen. Die aktuellen Baupläne des Tiefbauamts Pankow sind hier online einzusehen.
Update: Um das Wurzelwerk der Angerbäume zu schützen, soll nach Auskunft des AUN nun doch auf die bisher geplanten Mulden entlang der Fahrbahnen verzichtet werden. Lediglich an einer Stelle wird das überschüssige Oberflächenwasser auf die Angerwiese zur Versickerung geleitet werden. MK 3.4.2009
Es besteht im Dorf weitgehende Einigkeit über die Beobachtung, dass die temporäre Verlegung des Verkehrs auf die Südseite des Angers nicht zu mehr Staus geführt hat. Damit wurde die Argumentation von SenStadt und VLB in einem zentralen Punkt widerlegt.
Update: Für alle überraschend kam während der Bauarbeiten unter der maroden Straßendecke ein wunderschönes und sehr gut erhaltenes Kopfsteinpflaster hervor. (Bildergalerie) Das macht wehmütig: So könnte die verkehrsberuhigte Nordseite aussehen, was dem dörflichen Charakter des denkmalgeschützten Ensembles entgegen kommen würde. Aber schon in wenigen Tagen wird dieses Pflaster unter einer neuen Deckschicht verschwunden sein. Immerhin dürfte dieses Kopfsteinpflaster nicht für alle Zeit verloren sein, weil das Tiefbauamt über intakten Pflasterungen grundsätzlich eine Trennschicht anbringen lässt. MK 13.5.2009
Nach Auskunft des Senats erarbeitet die Deutsche Bahn derzeit eine Entwurfsplanung, die Grundlage für einen Turmbahnhof am Karower Kreuz mit Umsteigemöglichkeit zwischen den S-Bahn-Linien S 8 und S 2 sein soll. Der Verkehrsausschuss im Abgeordnetenhaus stimmte außerdem für die planerische Vorbereitung einer Schienenverbindung von Wartenberg über Spindlersfeld und Grünau zum Großflughafen BBI. Pressemeldung...
Die BIBA hat sich als Bürgerinitiative zum Ziel gesetzt, dem Dorfanger mittelfristig wieder die Funktion eines attraktiven Dorfzentrums zurückzugeben. Das in seiner Gesamtheit hervorragend erhaltene bauliche Ensemble um Alt-Blankenburg bietet ein interessantes Entwicklungspotential, das aber unserer Meinung nach mit der momentanen Verkehrsführung nicht erschlossen werden kann.
Die finanzielle Lage Berlins lässt sich am Zustand seiner Straßen ablesen. Trotzdem kann man nicht immer nur Löcher flicken, sondern muß auch mal in ausgewählte Projekte investieren, was in touristisch relevanteren Gebieten ja auch gemacht wird. Das darf aber nicht dazu führen, dass in den dörflichen Teilen Berlins gar nichts mehr passiert. Unser Anliegen ist es daher, trotz heftiger Widerstände aus der Senatsverwaltung Ideen zu sammeln und Fördermöglichkeiten zu erschließen, damit hier in absehbarer Zeit etwas Vorbildliches entsteht. Mehr...
Update: Am 29.4.2009 hat die BVV Pankow den Schlussbericht des Bezirksamts zum Bürgerantrag der BIBA über die Verlegung des Verkehrs auf die Südseite der Straße Alt-Blankenburg zur Kenntnis genommen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die Verkehrslenkung Berlin (VLB) hatten beide negative Stellungnahmen dazu abgegeben, daher wurde es vom Bezirksamt als derzeit nicht durchführbar festgestellt. Hier ist der offzielle Schlussbericht.







